IPP Process Playbook Business & Golf

Eigene Studien mit Experten im Golf und in der Geschäftswelt haben deutlich gemacht, dass die betriebswirtschaftliche Komplexität der SAP-Geschäftswelt eine hohe Affinität zur Erzielung des optimalen Schlages in der Golfwelt hat. Was in der SAP-Geschäftswelt die Tausende von Transaktionen und Customizingeinstellungen sind, ist im Golf die hohe Anzahl der koordinativen Einflussfaktoren zur Erreichung der Wiederholbarkeit.

Unternehmen möchten ihre Aufbauorganisation bzw. Unternehmensstruktur effizient gestalten und die Geschäftsprozesse permanent verbessern. Das Lernen und Verbessern von Strukturen ist in der Golfwelt das Herausfinden und Trainieren der optimalen Körper- und Schlägerposition. Die Prozessverbesserung in der Geschäftswelt hat ihre Analogie in der Golfwelt in der Optimierung des Schwungs und somit der permanenten Verbesserung und Sicherstellung der Wiederholbarkeit des Bewegungsablaufes.

Ebenso wie jedes Unternehmen trotz Einsatz von Standardsoftware unterschiedlich in Struktur und Geschäftsprozess sind, ist aufgrund der Individualität der Menschen trotz physikalischer Gesetze jede Geschäftsperson unterschiedlich zu coachen.

Deshalb werden auf die Person zugeschnittene, individuelle Trainingskonzepte mit Bezug zur Geschäftswelt anhand der IPP Process Playbook-Methode bereitgestellt. Diese umfassen:

  • Aufnahme der Ist-Situation
  • Aufzeigen von Verbesserungspotenzialen für Ziel-Situation
  • Durchführung von Maßnahmen zur Prozessverbesserung

Die Geschäftsprozessarchitektur in Form des Process Playbooks nach Keller gliedert sich in vier Modellebenen. Jede Modellebene besteht aus einer graphischen Visualisierung und einer ausformulierten sprachlichen Beschreibung, dem so genannten Steckbrief. Der Zusammenhang der Ebenen ist vergleichbar mit dem Aufbau von Landkarten. Betrachtet man eine Landkarte mit grobem Maßstab – vergleichbar mit der ober­sten Modellebene – so sind dort lediglich die wichtigsten Straßen, Autobahnen und größere Städte dargestellt. Nimmt man anschließend einen Ausschnitt einer solchen groben Landkarte und vergrößert ihn entsprechend – vergleichbar mit den Darstellungen auf den unteren Modellebenen – so werden immer feinere Strukturen deutlich. Hier werden die weniger wichtigen Straßen mit ihrer oft kurvenreichen Straßenführung, die S- und Eisenbahnlinien und der Stadtkern mit seinen Vororten dargestellt.

Während auf der obersten Ebene Kennzahlen, wie Erlöse bzw. Erträge und Kosten etc. im Vordergrund stehen, wird auf der zweiten und dritten Ebene eine abteilungsübergreifende Prozessdarstellung und Prozessvertiefung vorgenommen. Diese mündet letztendlich auf der vierten Ebene in eine IT-Systemgestaltung, da die meisten wichtigen Geschäftsprozesse eines Unternehmens von IT-Systemen unterstützt werden. Somit wird ein konsistenter Übergang von Prozessen zur IT gewährleistet und im Rahmen des Geschäftsprozessdesigns die Grundlage für Pflichtenhefte, Implementierung, Test und Schulung gelegt.

Die Transformation des IPP Process Playbook von der Geschäftswelt, speziell das SAP-Umfeld und der Zusammenhang zwischen Golf- und Geschäftswelt stellt sich in stark vereinfachter Form wie folgt dar.

In der IT View befinden sich in der Geschäftswelt ausführende Menschen, Produktionsmaschinen, EDV-Systeme, Internet, Softwareanwendungen etc., in der Golfwelt ausführende Personen, Golfanlagen, Fairway, Schlägermaterial etc.

Die Blueprint View bilden in der Geschäftswelt Prozessbausteine, die einzelne Aufgaben zum Geschäftsprozess im Detail erläutern, in der Golfwelt Prozessbausteine, die einzelne Aufgaben des Körpers, des Schlägers etc. gesteuert durch den ausführenden Akteur, erläutern.

Die Management View orchestriert im Business die Wertschöpfungsketten zur Beschaffung, Produktionslogistik, Vertriebssteuerung  etc., im Golfsport den perfekten Golfschwung als Wertschöpfungskette zum langen Spiel, Chippen, Pitchen, Fade, Slice, Bunker etc.

Erst wenn die Wertschöpfungskette sowohl im Business als auch im Golfsport richtig verstanden ist, kann das Unternehmen bzw. die Person die richtige Steuerung vornehmen. Unternehmensziele auf der einen Seite, persönliche Ziele im Golfsport auf der anderen Seite sind Gegenstand der Executive View.

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